Sharing, Dancing, Feeling – Das war der Girls Sleepover

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16 Mädels – ein Raum – alles willkommen

Was beschäftigt dich gerade?

 

Wann hattest du das letzte Mal das Gefühl, dass du alles sagen darfst, was dich gerade bewegt?

Es ist faszinierend, was passiert, wenn der Raum dafür geöffnet wird.

Am Samstag haben Lisa und ich eingeladen zu einem Girls Sleepover.

Wir wollten einen Raum geben, bei dem jede sich wohlfühlt und öffnen darf, wenn sie möchte. 

Ein Raum bei dem alle Themen, Fragen, Geschichten willkommen sind.
Und wir gemeinsam Spaß haben und uns erlauben mit allem da zu sein, was gerade ist.

Ein wenig aufgeregt bin ich am Samstag in die Gefühlsschule gefahren.
Vor dem Sleepover hatten wir eine Kundalini Yoga Stunde organisiert. Das war eine wunderbare Einstimmung für mich. Die letzten zwei Wochen war ich unzufrieden und ruhelos.
Ich hatte das Gefühl, egal was ich tue, es ist nicht genug und ich kann nichts schaffen.

Nach den 1 1/2 Stunden, die Christiane für uns gestaltet hat, habe ich meine innere Ruhe wieder gefühlt.

 

Ich konnte endlich wieder Dankbarkeit spüren und
Vorfreude auf den kommenden Abend.

 

Die Mädels trudeln ein und es geht los.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, gemeinsamen Singen und Tanzen, haben wir mit einem Redekreis gestartet.

Ein Redekreis läuft so ab, dass es einen Redegegenstand gibt, der im Kreis rumgeht.

Jede, die etwas sagen möchte, hat dann die Möglichkeit, wenn der Gegenstand bei ihr ist.

Du kannst ihn auch weiter geben und nichts sagen.

Es wird nicht kommentiert oder Fragen gestellt. Du darfst einfach aussprechen, wonach dir gerade ist. 

Nach jeder Runde konnten wir spüren, wie es ehrlicher und tiefer wird, wie sich alle mehr öffnen und wohler fühlen, auszusprechen, was ihnen auf dem Herzen liegt. 

Themen, die besonders präsent waren, waren Polyamorie&Monogamie, sich öffnen, Gefühle zulassen und zeigen, was Intimität für uns bedeutet und Konflikte darüber, was wir wollen und wo wir merken, soziale Normen oder unser Umfeld erwartet etwas anderes von uns,wie z.B. zu studieren, obwohl wir das Gefühl haben, das System lässt keinen Platz, um kritisch zu sein und selbst zu denken.

Jede Geschichte ist wie ein kurzes Licht,
ein Einblick, aus dem Leben derjenigen Person.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir eine Tanzübung zusammen gemacht.

Und den Abend anschließend mit quatschen, massieren und den Schwingungen von  Klangschalen ausklingen lassen.

Geweckt wurden wir von Lisa und ihrer Gitarre. Was für eine schöne Abwechslung zu einem Wecker.

Nach Yoga und einer gemeinsamen Übung, um Emotionen rauszulassen, haben wir gefrühstückt und einen zweiten Redekreis geöffnet.

Ich habe stark wahrgenommen, wie viel offner die Runde war und nach der gemeinsamen Zeit bereits mehr Vertrauen da ist.

So wurden nun Themen, wie Körpergefühl, eigenes Bild von Körper und Schönheit, Schönheitsideale und Natürlichkeit, Menstruation, Körperbehaarung und sich weiblich fühlen, angesprochen.

 

Was hast du für ein Bild von dir?
Wie schön fühlst du dich selbst?
Akzeptierst und liebst du deinen Körper, so wie er ist?

 

Die Zeit war doch zu kurz, um Themen zu vertiefen, die wir nur angerissen haben.
Ich bin sehr dankbar für die Zeit und dafür, was für eine Kraft entsteht, wenn so viele wunderbare Frauen zusammen kommen und sich öffnen, ihre Geschichten erzählen, ihre Gefühle zeigen, ihre Unsicherheiten und Ängste miteinander teilen. Mit einander Tanzen und Singen. 

 

Davor hatten Lisa und ich uns auch einige Gedanken zu dem Thema „nur Frauen“ gemacht.

Denn wir selbst sehen die Geschlechteraufteilung kritisch und wünschen uns, dass Geschlechterrollen immer mehr aufgebrochen und aufgelockert werden.

Und doch ist es ein besonderes Gefühl
nur unter Frauen zu sein.

Was ich letztes Jahr immer mehr entdecken konnte ist, dass ich weibliche, wie männliche Energie in mir trage. Das unterstützt und belebt sich gegenseitig. Und jeder Mensch hat beide Anteile. Wir brauchen keinen anderen Menschen, der uns ergänzt. Wir sind ganz so wie wir sind. Und wenn wir uns begegnen können wir gemeinsam daraus etwas neues gestalten.

 

Stimmen der Mädels:

 

„Du und Lisa habt es geschafft, eine ganz besondere Atmosphäre der Nähe und des Vertrauens zu schaffen. Sich fremden Frauen so zu öffnen und verletzlich zu zeigen, hat anfangs etwas Überwindung gekostet, aber zu sehen, dass viele andere die gleichen Gedanken, Sorgen und Probleme haben, war tröstlich. Besonders schön fand ich das Tanzen. Alle haben sich einfach so bewegt, wie sie wollten, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie sie bei den anderen ankommen. Auch das „Ausstreichen/Massieren“ war für mich eine schöne Erfahrung.Danke für die Gespräche und die Erkenntnis, dass wir alle auf unsere Art wunderschön sind.“ 

„Es war eine traumhafte und wunderschöne Zeit ! Mich hat besonders das kleine „Emotional Release“ Power Programm angesprochen. Ich habe mich nach dieser Übung super geladen, leicht und fröhlich gefühlt. Das ganze Sleepover war voll die Bereicherung und alle Mädels waren super cool. Ich freue mich schon auf das nächste Mal und ich kann es jedem von euch Ladys empfehlen!“

 

Trau dich, selbst solche Räume zu gestalten.
Frag deine Freundinnen, komm lass uns mal darüber sprechen.
Das interessiert und beschäftigt mich.

 

Sei ganz du und akzeptiert dich und liebe dich, wie du bist.

Deine Ausstrahlung und Liebe zu dir selbst, steht dir am besten.

 

Ich freue mich über den Abend. Danke an alle, die dabei waren 🙂

Cosima

 

PS: Wenn du informiert werden willst, wenn ein weiterer Sleepover statt findet oder ähnliche Veranstaltungen, dann kannst du dich hier in meinen Glücksletter eintragen:

 
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2 Responses

  1. Peter

    Wunderbar! Wer noch tiefer vordringt, wird auch an Verletzungen heranreichen, die verwandelt werden wollen. LG Peter

    • Cosima

      Lieber Peter,
      da hast du sehr recht. Sich verletzlich zu zeigen,
      ist ein wichtiger Teil davon authentisch zu sein
      und tiefe Begegnungen zu haben.

      Liebe Grüße
      Cosima

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